Sophienhamm: Hotels und Unterkünfte
Sophienhamm ist eng mit dem Hartshoper Moor verbunden, das als Landschaftsschutzgebiet mit dem Ort in Beziehung steht. Zugleich besitzt das Moor den Schutzstatus NATURA 2000.
Natur
Die renaturierte Moorlandschaft umfasst Hochmoor, feuchte Heiden, Moorwälder, Übergangsmoore und feuchtes Grünland. Zu den seltenen Moorpflanzen gehören Moorlilie, Wollgras und Torfmoose. Auch seltene Tiere wie Bekassinen, Neuntöter, Libellen und Moorfrösche kommen hier vor. Zwischen Ende März und Ende April färben sich die männlichen Moorfrösche für einige Tage blau.
Wandern und Wege
Durch das Hartshoper Moor sind geführte Wanderungen möglich. Eine etwa sechs Kilometer lange Rundwanderstrecke bietet zudem optionale Abzweigungen entlang von Wiedervernässungsflächen. Auf den Wanderwegen des Hartshoper Moors ist auch Radfahren möglich.
An den Aussichtspunkten des Hartshoper Moors gibt es Picknickbereiche; an einigen Stellen stehen Bänke und Tische.
Räumliche Einordnung
Sophienhamm liegt an der B202 zwischen Rendsburg und St. Peter-Ording; der historische Ortsname Oha ist mit dem Gebiet verbunden. Im nahen Umfeld liegt direkt nördlich das Stiftungsland Hohner See, das über einen Wanderweg erreichbar ist. Südlich des Hartshoper Moors liegt das Stiftungsland Dellstedter Birkwildmoor.
Geschichte
Sophienhamm wurde 1762 als fünfzehntes in einer Reihe von Kolonistendörfern der Region gegründet. Später gab es dort 23 Kolonistenhöfe, die von 22 Bauern und einem Lehrer mit ihren Familien besiedelt wurden. Etwa 200 Jahre lang lebten die Bewohner hauptsächlich von Landwirtschaft und Viehzucht; einige Haushalte ergänzten ihr Einkommen durch den Verkauf von Torf.
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