Kłodawa: St. Jakob, Pilgerwege und Kłodawski Trail

File:Rzeka Kłodawa, wieś Kłodawa, pow. gdański - panoramio.jpg File:Rzeka Kłodawa, wieś Kłodawa, pow. gdański - panoramio.jpg Foto: Krzysztof Rakowski via Wikimedia Commons, CC BY-SA 3.0

Kłodawa, auch Kłodawa Gdańska genannt, liegt im Tal des Flusses Kłodawa am Zusammenfluss der Styna mit der Kłodawa.

Kultur und Geschichte

Der Kirchhof neben der Kirche St. Jakob stammt aus der Zeit um die Wende vom 19. zum 20. Jahrhundert. Auf dem Kirchhof sind Gräber des örtlichen Klerus und ein Holzkreuz erhalten.

Die Kirche St. Jakob bewahrt barocke Ausstattungsstücke, darunter einen Hauptaltar mit einer zentralen Darstellung des Heiligen, eine barocke Kanzel sowie eine Orgelempore. Neben der Kirche steht eine denkmalgeschützte Figur des heiligen Johannes Nepomuk aus der Zeit um die Wende vom 19.

Wer den Ort über seine sichtbaren Zeugnisse erschließt, begegnet dabei verschiedenen Formen sakraler und historischer Überlieferung. Kirchhof, Innenausstattung und die Figur bilden drei unterschiedliche Bezugspunkte für die Betrachtung rund um St. Jakob.

Die erste überlieferte Erwähnung Kłodawas unter dem Namen „Clodova“ stammt aus einer Urkunde vom 31. Juli 1280, mit der das Dorf den Zisterziensern aus Ląd bei Kalisz übertragen wurde. Zur Ortsgeschichte gehört außerdem die ehemalige Wassermühle in Kłodawa. Sie wurde später als Getreide- und Futtermittellager genutzt; ein Teil des ehemaligen Mühlengebäudes, das später als Lagergebäude diente, ist erhalten.

Pilgerwege und Ortsbezüge

Die kirchlichen Wegbezüge reichen über den einzelnen Bau hinaus. Jakob gehört zur Pomorska Droga św. Jakuba sowie zur Droga pelplińska beziehungsweise zum Szlak nadwiślański. Kłodawa Gdańska liegt am Pomorski Szlak Cysterski; eine Tafel in der Kirche St. Jakob erinnert daran.

Für die persönliche Vorbereitung lassen sich die Wegnamen als eigener Schwerpunkt lesen und von der lokalen Bau- und Mühlengeschichte trennen. Die einzelnen Schwerpunkte verlangen keine einheitliche Lesart. Ein Kirchenbesuch, die Beschäftigung mit Ortsgeschichte und die Auseinandersetzung mit Wegverbindungen sind unterschiedliche Formen der Annäherung; sie lassen sich bei der persönlichen Planung in eigener Reihenfolge nebeneinanderstellen.

Besichtigung

Jakob kann täglich kostenlos und selbstständig etwa 20 Minuten lang besichtigt werden; Fotografieren ist kostenlos erlaubt. Für die Tagesplanung lässt sich die Besichtigung mit ihrem ungefähren Zeitrahmen und ihrer selbstständigen Form klar einordnen.

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Weitere Orte dieser Übersicht sind Koszwaly, Pręgowo Górne, Trzepowo, Buszkowy Górne, Cedry Małe, Wiślina, Cedry Wielkie sowie Ostrowite.

Wege

Durch Kłodawa führt der Kłodawski Trail; er ist als schwierig eingestuft.

Bei der Auswahl des eigenen Schwerpunkts lassen sich die örtlichen Zeugnisse, die kirchlichen Wegbezüge und die Anforderungen des Kłodawski Trail getrennt betrachten. Das macht einen Unterschied zwischen einem kurzen, selbstständigen Kulturhalt und einer anspruchsvolleren Wegplanung sichtbar, ohne beide Formen der Ortserschließung gleichzusetzen. Auch die historische Mühlennutzung erweitert den Blick über St. Jakob hinaus.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Danzig.

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