Kücknitz zwischen Mühlenbachtal und Industriegeschichte
Zwischen Landschaftsschutzgebiet, Mühlenbachtal und Industriegeschichte zeigt Kücknitz mehrere Seiten, die Ihre Wahl des Reiseziels prägen können. Naturerlebnisse, Rad- und Wanderwege, Umweltbildung und historische Orte liegen dabei als unterschiedliche Themen nebeneinander. Wer eine Unterkunft in Kücknitz sucht, kann den Stadtteil daher nach den eigenen Interessen an Natur, Bewegung oder Kultur einordnen.
Naturraum und Wege rund um Kücknitz
Das Landschaftsschutzgebiet „Kücknitzer Mühlenbach und Söhlengraben“ erstreckt sich durch die Lübecker Stadtteile Kücknitz, Rangenberg und Siems und umfasst vier Teilbereiche. Der Landschaftsraum gibt Kücknitz einen klaren Naturbezug und verbindet den Stadtteil mit benachbarten Bereichen. Ein Rad- und Wanderweg durch das Kücknitzer Mühlenbachtal ist an das Stadtteilzentrum am Kücknitzer Kirchplatz angebunden und verbindet Kücknitz und Rangenberg. Damit lässt sich die Orientierung zwischen Stadtteilzentrum und Landschaft auch über eine aktive Wegstrecke betrachten.
Im Naturerlebnisraum „Schafberg Dummersdorf“ befinden sich ein Naturkindergarten und der Standort der Ökopädagogik. Am Dummersdorfer Ufer lädt der Naturgarten an der Naturschutzstation zum Verweilen ein und dient vielen bedrohten Insekten als Lebensraum. Der Landschaftspflegeverein Dummersdorfer Ufer bietet Umweltbildung und Öffentlichkeitsarbeit an, darunter Führungen und Exkursionen für Kinder und Erwachsene. Für Familien und für Reisende, die Natur nicht nur auf dem Weg, sondern auch über Vermittlung kennenlernen möchten, entsteht so ein eigener Schwerpunkt innerhalb der Kücknitzer Themen.
Industriegeschichte in Herrenwyk
In Lübeck-Kücknitz befindet sich das Industriemuseum Geschichtswerkstatt Herrenwyk. Das Industriemuseum Herrenwyk befindet sich im ehemaligen Werkskaufhaus des Hochofenwerkes am Rand der 1906/1907 errichteten Werkssiedlung. Seine Dauerausstellungen behandeln das Leben und die Arbeit in Herrenwyk, die Industrialisierung Lübecks, die Flenderwerft sowie das Schicksal von Zwangsarbeiterinnen und Zwangsarbeitern und Kriegsgefangenen in der Lübecker Industrie. Die Dauerausstellung „Leben und Arbeit in Herrenwyk“ zeigt die Geschichte des Werkes. Kücknitz bietet damit auch einen Zugang zu Arbeits-, Siedlungs- und Industriegeschichte.
Kirchen als historische Orientierungspunkte
Zur Ortsgeschichte gehören außerdem zwei Kirchen mit einem Bezug zum Architekten Carl Mühlenpfordt. Die St.-Johannes-Kirche in Kücknitz wurde von dem Lübecker Baurat Carl Mühlenpfordt im damals beliebten Heimatschutzstil entworfen und am 27. November 1910 geweiht. Die Kirche St. Joseph wurde ebenfalls nach Plänen des Architekten Carl Mühlenpfordt gebaut und am 29. Mai 1910 eingeweiht. Die unterschiedlichen Daten und der gemeinsame architektonische Bezug machen beide Bauwerke zu eigenständigen Punkten für eine kulturgeschichtliche Beschäftigung mit Kücknitz.
Unterkunft in Kücknitz auswählen
Wenn Sie ein Hotel oder eine andere Unterkunft in Kücknitz suchen, können Sie Ihre Destinationswahl an den dokumentierten Schwerpunkten ausrichten: am Landschaftsschutzgebiet und Mühlenbachtal, an den Naturangeboten in Dummersdorf oder an der Industrie- und Kirchengeschichte. Konkrete Unterkunftsmerkmale sind davon getrennt zu betrachten. Für den Vergleich mit einer weiteren Adresse auf derselben Ebene können Sie außerdem Lensahn Lensahn ansehen.
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