Krumminer Naturhafen setzt mit Korkenkampagne und Kranichschutz auf besondere Nachhaltigkeit

Krumminer Naturhafen setzt mit Korkenkampagne und Kranichschutz auf besondere Nachhaltigkeit
Die Hafencrew-Mitarbeiterinnen Fenja Saathoff, Steffi Kleintopf und Manuela Pach werben für die neue Aktion

Bereits in den letzten Jahren hat sich in der 4-Sterne Marina in Krummin auf der Insel Usedom bei Grill- und Räucherfischabenden ein gutes Konzept bewährt. Seit der vergangenen Saison serviert das Team des Naturhafens nun auch täglich frische Gerichte und hat dabei „schon immer ein Augenmerk auf die Verwendung von Produkten aus unserer Region gelegt“, berichtet Geschäftsführer Frank Schmidt.

Jetzt startet der Hafen als erster Partner auf der Insel Usedom in Zusammenarbeit mit dem NABU eine Korksammelaktion. Hintergrund des Ganzen ist die im November 1994 vom NABU Hamburg ins Leben gerufene Korkkampagne. Bundesweit gibt es heute über 1.200 offizielle Sammelstellen und jetzt auch mit dem Naturhafen Krummin eine Hauptsammelstelle auf Usedom. Die Hauptziele liegen hier beim Umweltschutz, um den Wertstoff Kork vor der Vernichtung als Müll zu bewahren. In Behindertenwerkstätten wird der Kork zu Dämmgranulat für den ökologischen Hausbau verarbeitet. Somit werden nicht nur Arbeitsplätze gesichert, sondern mit den Erlösen außerdem der Schutz von Kranichen und deren Brutplätze unterstützt.

Die Korken können während der Saison (Ende April bis Anfang Oktober) täglich bei der Crew abgegeben werden. In den anderen Monaten bittet der Hafenbetreiber um telefonische Rücksprache (038355 689811). Der Inhaber Frank Schmidt und seine Mitarbeiter freuen sich, „über eine rege Teilnahme von Hotels, gastronomischen Einrichtungen und Anwohnern, um die Kampagne tatkräftig voran zu bringen, da jeder einzelne Korken zählt.“

Die ab dieser Saison im Hafen angebotenen begleiteten Kanutouren werden vom NABU im Bereich Vogel- und Naturschutz mitorganisiert. Zudem ist eine Umstellung auf biologisch abbaubare, nachhaltige und auch regionale Kosmetik geplant. Momentan arbeiten wir mit der Firma „Rituals“ zusammen, was unsere Hotelkosmetik betrifft“, erläutert Schmidt. Die Firma positioniert sich zwar nach eigener Aussage auch nachhaltig und arbeitet nicht auf Grundlage von Tierversuchen. Aber langfristig soll nicht nur in der Beherbergung, sondern auch in dem in der vergangenen Saison eröffneten Sanitärgebäude mit vorwiegend regionalen Produkten gearbeitet werden. Im Hafen stehen neben zwei Komfort-Hausbooten seit letztem Jahr auch drei Schwimmende Suiten mit eigener Sauna oder Kamin und freistehender Badewanne als Übernachtungserlebnis direkt auf dem Wasser zur Verfügung.

Weitere Infos zur Korkkampagne des NABU: https://hamburg.nabu.de/umwelt-und-
ressourcen/korkampagne/index.html

Text und Foto © Naturhafen Krummin GmbH
 

Datum: 19.02.2018

Kommentar (0)

Keine Kommentare

Werbung

Folgen auf Facebook oder Google+

 


News

Radurlaub in Holstein
Schleswig-Holstein, das Land zwischen den Meeren Ostsee und Nordsee, bietet an der Ostseeküste eine sehr abwechslungsreiche Küstenlandschaft. Sie ist aber insgesamt sehr fahrradfreundlich, kommt ohne größere Steigungen aus und bietet sogar Windschutz – im Gegensatz zur offeneren Nordseeküste.
Historischer Rundweg in Zingst
Das Ostseebad Zingst auf der gleichnamigen Halbinsel schmiegt sich an den Ostseedeich und die inneren Boddengewässer und gehört zu den schönsten seiner Art in Deutschland. Der weiträumige Ort zeichnet sich durch kleinteilige Bebauung und liebevoll restaurierte historische Gebäude aus. Die Gemeinde will nun die Geschichte lebendig werden lassen.
Neues Fotomuseum öffnet in Skåne
Es ist eine einzigartige Lage: Die Halbinsel Skanör-Falsterbo bildet die südwestlichste Ecke Schwedens, grenzt den Öresund von der Südküste Schwedens ab und ermöglicht den Blick auf beide Teile der Ostsee. Sie bietet mit langen Sandstränden eine der beliebtesten Badestellen der schwedischen Ostsee und zieht Gäste aus ganz Schweden an.

Wellness-Anbieter und Wellness-Hotels an der Ostsee (Foto: pixelio.de)

Ostsee-Hotels (Foto: Simone Peter/pixelio.de)