Ozeaneum Stralsund zeigt Riesenkalmar

Riesenkalmar im Ozeaneum Stralsund (Foto © Peter-Paul Reinmuth)
Riesenkalmar im Ozeaneum Stralsund (Foto © Peter-Paul Reinmuth)

Riesenkalmare sind nicht gerade in der Ostsee anzutreffen. Die wäre den Tierseebewohnern wohl doch etwas zu flach. Trotzdem können Sie an der Ostsee einen Riesenkalmar bestaunen. Das OZEANEUM in Stralsund, seit letztem Sommer eines der beliebtesten Ausflugsziele in Mecklenburg-Vorpommern, zeigt das rund sechs Meter lange Exemplar in seiner Ausstellung „1:1 – Riesen der Meere“.

(Stralsund) Seit wenigen Tagen ist ein sechs Meter langer Riesenkalmar in der Ausstellung „1:1 - Riesen der Meere“ im OZEANEUM zu bewundern.

Das Originalexponat eines Riesentintenfisches der Gattung Architeuthis war nach seiner Ankunft aus Neuseeland und anschließender Präparation seit Winter 2005 im Stralsunder MEERESMUSEUM zu sehen. Wie schon die Bezeichnung Riesenkalmar verrät, war das etwa 49 Kilogramm schwere Flüssigpräparat seither für die gemeinsam mit Greenpeace umgesetzte Ausstellung „1:1 - Riesen der Meere“ im OZEANEUM eingeplant. Das OZEANEUM in Stralsund ist die einzige Einrichtung in Deutschland, die ein solches Exponat zeigt.

Für den Umzug seines fast sechs Meter langen und 700 Kilogramm schweren Glasbeckens aus dem verwinkelten Standort im historischen Katharinenkloster mussten gleich 18 Mitarbeiter des MEERESMUSEUMs und OZEANEUMs anpacken. Nach einer erfolgreichen Dichtigkeitsprüfung wurde das Tier männlichen Geschlechts wieder in seinem mit 1.500 Litern Formalin gefüllten Glasbecken fixiert.

Das Originalexponat von Architeuthis ergänzt anschaulich die faszinierende Ausstellung „1:1 - Riesen der Meere“, in der auch die zehn Meter lange Nachbildung eines Riesenkalmars im Kampf mit einem Pottwal zu sehen ist. Riesenkalmare können bis zu 18 Meter lang werden und bis zu einer Tonne wiegen. Sie gehören zu den Kopffüßern und leben in der Tiefsee.

Text: OZEANEUM Stralsund, Foto © Peter-Paul Reinmuth

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Ausflugstipp: Wenn Sie in Stralsund Ihren Urlaub verbringen, machen Sie doch mal einen Abstecher in die Hansestadt Greifswald. Es lohnt sich!

Datum: 22.01.2009

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