Qualitätsoffensive im Ostsee-Segeltourismus in Schleswig-Holstein

Qualitätsoffensive im Ostsee-Segeltourismus in Schleswig-Holstein
Qualitätsoffensive im Ostsee-Segeltourismus in Schleswig-Holstein

Für viele Segler gehören die deutschen Ostsee-Buchten zu den interessantesten in Europa. Schleswig-Holstein setzt jetzt auf ein neues, qualitäts- und zielgruppenorientierteres Konzept im Segeltourismus.

(sh-na) Die Ostsee Schleswig-Holstein setzt zukünftig noch stärker auf den Segeltourismus. Der Startschuss für die Qualitätsoffensive in der Region ist jetzt gefallen. Mit Förderungen des Landes Schleswig-Holstein werden innerhalb der nächsten drei Jahre Sportboothäfen und Segelschulen klassifiziert und neue zielgruppengerechte Angebote und Produkte geschaffen. Auch Personalqualifizierung, Datenaufbau und Erfolgskontrolle gehören zu den Maßnahmen.

Mit 400 Küstenkilometern, dem Ostseefjord Schlei und der Insel Fehmarn hat die schleswig-holsteinische Ostseeküste die besten Voraussetzungen für einen erfolgreichen und attraktiven Segeltourismus. 110 Sportboothäfen mit rund 18.500 Liegeplätzen gibt es an der Küste zwischen Flensburg und Travemünde sowie an den Seen der Holsteinischen Schweiz. Die größten sind die Ancora Marina in Neustadt mit 1.400 Liegplätzen sowie der Yachthafen in Heiligenhafen mit 950 Liegeplätzen.

Durch die „Qualitätsoffensive im Segeltourismus“ soll ein wichtiges Marktsegment an der schleswig-holsteinischen Ostseeküste weiter ausgebaut werden. „Wir wollen Qualität am Markt zeigen und die wassertouristische Infrastruktur noch weiter verbessern“, so Henning Tatje, Geschäftsführer beim Ostsee-Holstein-Tourismus. „Qualität zeigt sich ebenso durch geschultes Personal, durch eine enge Verbindung aller am Wassersport Beteiligten sowie durch themenübergreifende Produkte, zum Beispiel mit Golf- oder Kultur-Angeboten.“

In einem ersten Schritt sollen die Sportboothäfen und Segelschulen klassifiziert werden, um die Qualitätsstandards schrittweise anzuheben. „Wenn die Infrastruktur verbessert werden soll, geht es nicht immer nur um teure Aus- oder Umbauten, sondern vielmehr um die vielen kleinen Details, wie Beschilderungen oder Internetzugänge, die sich mit geringem Aufwand realisieren lassen, die jedoch eine große Wirkung bei den Segeltouristen haben“, weiß Sandra Belka, Projektmanagerin ostsee*segelküste beim Ostsee-Holstein-Tourismus.

Als Zielgruppen für den Segeltourismus hat der Ostsee-Holstein-Tourismus die „Best Ager“ und die „Anspruchsvollen Genießer“ ausgemacht. Diese beiden Gruppen sollen durch neue Angebote und Produkte an Bord der Schiffe und in die Häfen gebracht werden. Spezielle Kombinationen mit Golf- oder Kultur-Angeboten gehen auf die Bedürfnisse dieser Urlauber ein. Besonders familiengerechte Angebote bringen auch die Lütten aufs Wasser.

Am neuen Projekt „Qualitätsoffensive Segeltourismus“ sind die touristische Marketingorganisation Ostsee-Holstein-Tourismus und die Entwicklungsgesellschaft Ostholstein beteiligt. Die Fördersumme beträgt insgesamt 891.000 Euro, verteilt auf drei Jahre. Das Projekt ist mit dem vorzeitigen Maßnahmenbeginn zum 1. Januar 2008 gestartet.

Wer mehr über das Segeln an der Ostsee Schleswig-Holstein, über Häfen, Segelschulen und alle Angebote erfahren möchte, erhält alle Informationen im Internet unter www.segelkueste.de und sowie über die Hotline des Ostsee-Holstein-Tourismus e.V. T (0 18 05) 70 07 08 (14 Cent/Minute, Mobilfunk abweichend).

Text: Ostsee-Holstein-Tourismus e.V.

Datum: 29.01.2008

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