Reliefglobus und Lichttisch für Ozeaneum Stralsund

Modell des Lichttischs im Ozeaneum Stralsund (Foto: Deutsches Meeresmuseum)
Modell des Lichttischs im Ozeaneum Stralsund (Foto: Deutsches Meeresmuseum)

Das Ozeaneum, Teil des bei Einheimischen und Ostsee-Urlaubern beliebten Deutschen Meeresmuseums Stralsund, wird einen Reliefglobus erhalten, der die Dimensionen der unterseeischen Gebirge und Tiefseegräben veranschaulicht.

(DMM) Das Ozeaneum, Teil des bei Einheimischen und Ostsee-Urlaubern beliebten Deutschen Meeresmuseums Stralsund, wird einen Reliefglobus erhalten, der die Dimensionen der unterseeischen Gebirge und Tiefseegräben veranschaulicht. Ein multimedialer Lichttisch informiert über das Ökosystem Ostsee und Umwelteinflüsse, die es beeinträchtigen.

Für viele Stralsunder und die Ostsee-Urlauber der Region sind die vom Förderverein des Meeresmuseums organisierten Vorträge, Veranstaltungen und Exkursionen fester Bestandteil ihres Freizeit- und Kulturprogramms. Um auch das Ozeaneum mit Leben zu füllen, haben sich die Vereinsmitglieder jetzt mit einer großzügigen Spende von 18.000 Euro für einen Reliefglobus engagiert. Unmittelbar zu Beginn des Ausstellungsrundganges veranschaulicht der Globus die Dimensionen der unterseeischen Gebirge und Tiefseegräben, deren Ausmaße die Gebirge auf den Kontinenten weit übertreffen. Der Globus werde einen Durchmesser von 1,27 m haben und zeige somit das Landschaftsbild des Ozeanbodens im Maßstab von 1:1.000.000. Dies erklärte Dr. Götz-Bodo Reinicke vom Meeresmuseum heute dem Vereinsvorsitzenden Falk Meyer bei einem gemeinsamen Gang zur Baustelle am Hafen.

Weiterhin setzt sich der Verein seit Jahren für Förderprojekte ein und konnte jetzt einen neuen, großen Erfolg vermelden. Mit Mitteln aus der Umweltlotterie Bingo wird das Deutsche Meeresmuseum für 90.000 Euro einen multimedialen Lichttisch für die große Ostseeausstellung im Ozeaneum erwerben. Unter der Überschrift „Das Meer in unserer Mitte“ vermittelt dieses zentrale, interaktive Exponat Wissenswertes rund um die vielen Besonderheiten der Ostsee und welchen Umwelteinflüssen und Bedrohungen ihr Ökosystem ausgesetzt ist. Die Meeresbiologin Ines Podszuck, der in ihrer langjährigen Tätigkeit die Umweltbildung stets ein zentrales Anliegen war, freut sich auf die Umsetzung mit der Firma Art + Com aus Berlin. Mit viel Ideenreichtum und der Erfahrung von Referenzprojekten in anderen renommierten Museen ergänze Art + Com das wissenschaftliche Know-How im Museum in idealer Weise.

Text und Foto: Deutsches Meeresmuseum (DMM)

Datum: 06.12.2007

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