Doberaner Münster

Doberaner Münster Doberaner Münster

Das Doberaner Münster ist der gut erhaltene Bestandteil eines einstigen Zisterzienserklosters, welches bereits um 1171 gegründet wurde. Nach der Zerstörung wurde es wenige Jahre später ganz in der Nähe neu aufgebaut. Um 1280 begann der Bau der heutigen Anlage, das Münster wurde im Jahr 1368 geweiht. Das Zisterzienserkloster Doberan entwickelte sich im Mittelalter zum größten Kloster Mecklenburgs und wurde zur Hauptgrablege Mecklenburger Landesherren. Nach Zerstörungen während des Dreißigjährigen Krieges wurde es am Ende des 19. Jahrunderts grundlegend restauriert. Im Zweiten Weltkrieg blieb es unbeschädigt und wurde in den 1970er und 1980er Jahren generalsaniert. Zwischen 2002 und 2009 fanden weitere Sanierungsarbeiten statt, unter anderem wurde die Schuke-Orgel saniert.

Das Doberaner Münster als Touristenmagnet

Die Klosterkirche, das Münster, ist heute einer der bedeutendsten Sakralbauten Norddeutschlands. Vorbilder für den Bau waren die Marienkirchen in Lübeck und Rostock sowie die Nikolaikirche in Stralsund. Besonders attraktiv ist das Doberaner Münster durch seine wertvolle Ausstattung und seine Grablegen bekannter historischer Persönlichkeiten. Sehenswert ist der Flügelaltar von 1300 als frühes Beispiel seiner Art.
Zahlreiche bekannte Herrscher fanden im Dobernaer Münster ihre letzte Ruhestätte. Zu ihnen gehören Margarete Sambiria, Königin von Dänemark († 1282), Herzog Albrecht II. von Mecklenburg, Albrecht von Schweden, sowie Adolf Friedrich I. und Friedrich Franz I. von Mecklenburg.
Das Münster kann nicht nur täglich besichtigt werden, sondern bietet auch ein umfangreiches Veranstaltungs- und Informationsprogramm. Täglich finden Führungen statt, bei denen die wichtigsten wertvollen Austattungsteile mit ihrem geschichtlichen Hintergrund erklärt werden. Zahlreiche Sonderveranstaltungen nutzen das einmalige historische Flair des Doberaner Münsters, welches auch Teil der Europäischen Route der Backsteingotik ist. Das Doberaner Münster hat jährlich bis zu 200.000 Besucher.


Foto: © Münsterverwaltung

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