Mariefred Strängnäs

Schloss Gripsholm am Mälarsee nahe der Ostsee Schloss Gripsholm

Die Städte Strängnäs und Mariefred am Südufer des in die Ostsee mündenden Mälarsees sind beide eng mit der Geschichte Schwedens verknüpft. Strängnäs und Mariefred liegen etwa 20 Kilometer auseinander und befinden sich unweit der schwedischen Hauptstadt und Ostseemetropole Stockholm. Strängnäs und Mariefred, nur eine knappe Autostunde von der Ostseeküste entfernt, verkörpern sehr unterschiedliche Zeiten schwedischer Geschichte mit jeweils großer Bedeutung. Strängnäs wurde im 12. Jahrhundert gegründet, schon bald wurde die Stadt Bischofssitz, der Dom zu Strängnäs prägt das Stadtbild auch heute noch. Hier wurde Gustav Wasa 1523 zum ersten König des unabhängigen schwedischen Reiches gewählt, der Tag, der 6. Juni, ist heute noch schwedischer Nationalfeiertag. Die aus dieser Zeit stammende Gyllenhjelmsgatan in Strängnäs gilt als eine der schönsten Straßen Schwedens. Hier befindet sich das Zinnfigurenmuseum, eines der international bedeutsamsten seiner Art, mit zahlreichen Dioramen. Von Strängnäs aus führt eine malerische Straße unter Nutzung zahlreicher Inseln über den Mälarsee in nördliche Richtung nach Enköping.

Mariefred am Mälarsee hat in zwei verschiedenen Epochen historische Bedeutung erlangt. Mariefred erreicht der Gast nicht nur über eine kurze Anschluss-Straße von der E 20 (Stockholm-Örebro-Göteborg) aus, man kann ebenso die bekannte Museumseisenbahn vom nahegelegenen Ort Läggesta nutzen. Aber auch per Schiff kann der Urlauber über den Mälarsee aus Stockholm nach Mariefred anreisen. In Mariefred steht direkt am Mälarsee das Schloss Gripsholm, welches Gustav Wasa im 16. Jahrhundert als eines von vielen in ähnlicher Bauweise errichten ließ. Zwei Jahrhunderte später zog König Gustav III. mit dem gesamten Hofstaat hier ein. Aus dieser Zeit sind viele Räume im Originalzustand erhalten oder wieder hergerichtet, die bei einer Besichtigung ein plastisches Bild jener Epoche vermitteln. Im Schloss befindet sich ein kleines Theater, welches auch heute noch für Gastspiele genutzt wird. Die Sammlung von Porträtgemälden gehört zu den wertvollsten ihrer Art in Nordeuropa. Diese Tradition wird vom Haus der Grafik (Grafikens Hus) auf dem Schlossgelände weitergeführt. Den Weg zum Schlosstor säumen verschiedene Runensteine, die gesamte Atmosphäre vermittelt historische Authentizität.

Die Stadt Mariefred mit einer Kirche und vielen Holzhäusern verströmt den Charme früherer Jahrhunderte. Neuzeitliche Bedeutung vor allem für deutsche Touristen hat Mariefred dadurch erlangt, dass der deutsche Dichter Kurt Tucholsky auf dem Friedhof der Stadt begraben liegt, der hier seinen international bekannten Liebesroman „Schloss Gripsholm“ verfasste.

Das weit gefächerte Ufer des Mälarsees um Strängnäs und Mariefred mit den unzähligen kleinen Inseln ist ein ideales Ausflugsziel für den Ostseeurlaub mitten in Natur und Geschichte, unweit der schwedischen Hauptstadt und Ostseemetropole Stockholm.

Sie können in Sörmland Ferienhaus direkt buchen.
 

Foto: © Bo Lind/VisitSweden

Werbung

Folgen auf Facebook oder Google+

 


News

Route der Norddeutschen Romantik ist ausgewiesen
Vorpommern ist sozusagen die Wiege der Romantik in Norddeutschland. Um diesen kulturellen Schatz für Feriengäste und Einheimische besser erlebbar zu machen, wurde zwischen Greifswald und Wolgast die Route der Norddeutschen Romantik ausgewiesen. Pünktlich zum Start der Fahrradsaison wird die Route am 18. April durch den Tourismusverband Vorpommern, die Caspar-David-Friedrich-Gesellschaft sowie weitere Partner und Förderer des Projektes an der Klosterruine Eldena offiziell eröffnet.
Auf Lesereise mit „Vineta Trugbilder“
Die Journalistin Martina Krüger hat in ihrem Buch „Vineta – Trugbild“ allerhand Wissenswertes über die sagenhafte versunkene Stadt Vineta zusammengetragen. Auf zahlreichen Veranstaltungen hat sie aus ihrem Buch gelesen – und immer ergibt sich daraus auch ein reger Austausch mit dem Publikum. Einige Erlebnisse hat sie im Folgenden beschrieben.
Bernsteinbäder Usedom feiern Ende der Heringswochen
Zum Ende der Usedomer Heringswochen freht sich in den Bernsteinbädern Koserow und Zempin einiges um die Kulinarik. Hering satt heißt es am 14. April 2018 auf dem Koserower Seebrückenvorplatz zum großen Heringsfest. Zahlreiche Gastronomen aus dem Ostseebad präsentieren verschiedene Heringsgerichte, die von den Gästen probiert werden können. In Zempin stehen die Kräuter auf dem Programm. Wilfried Dinse hält einen Vortrag und leitet eine Kräuterwanderung.

Wellness-Anbieter und Wellness-Hotels an der Ostsee (Foto: pixelio.de)

Ostsee-Hotels (Foto: Simone Peter/pixelio.de)