Deutsches Meeresmuseum – Wal-App und virtuelles Korallenriff

Wal-App
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Das Deutsche Meeresmuseum in der Stralsunder Altstadt bildet zusammen mit dem OZEANEUM am Hafen eine einzigartige Schau zum Thema Meer. Das Deutsche Meeresmuseum bietet ab sofort mit einer neuen App auf die abenteuerliche Reise des jungen Buckelwals „Nalu“ begeben. Er wird auf der Wanderroute von seiner Mutter getrennt wird und verschwimmt sich in die Ostsee.

In „Be the Whale“ erleben Sie aus der Ich-Perspektive, welchen Herausforderungen und Gefahren der junge Wal ausgesetzt ist. Dazu zählen u. a. das Befreien aus Fischernetzen, die Flucht vor hungrigen Orcas und riskante Ausweichmanöver vor großen Schiffen.
„Mit der App wird der Bildungsauftrag des Deutschen Meeresmuseums mit mobiler Vermittlung über moderne Medien verbunden. Neuartig ist die Kombination aus spielerischem Erlebnis, naturnaher Darstellung und aktuellen meeresbiologischen und naturschutzfachlichen Erkenntnissen“, sagt Robert Köhn, Mitarbeiter des Onlinemarketings am OZEANEUM. „Be the Whale“ wird in den Appstores von Apple und Google zum kostenlosen Download angeboten. Die Besucher von OZEANEUM und MEERESMUSEUM erwartet zudem ein Zusatzlevel. Immer wieder etwas Neues zu entdecken gibt es in den Ausstellungen und Aquarien des MEERESMUSEUMs. Wir bringen Ihnen hier die Welt der tropischen Meere mit einem ständig erweiterten Angebot näher. So können Sie ab sofort auch virtuell und interaktiv in die erstaunliche Vielfalt tropischer Korallenriffe eintauchen.

Die neue Multimedia-Station „Virtuelles Korallenriff“ spricht vor allem junge Museumsbesucher an, die sich mit einer Spielekonsole durch das nachgebildete Ökosystem bewegen können. Die Spieler lernen die verschiedenen Riffbewohner, wie Haie, Anemonenfische, Meeresschildkröten und Korallen, kennen. Gleichzeitig zeigt die Simulation auch die zunehmenden Gefahren durch menschliche Einflüsse auf, wie z.B. die Korallenbleiche oder die Dynamitfischerei. Die interaktive Simulation wurde vom Leibnitz-Zentrum für Marine Tropenforschung (ZMT) in Bremen entwickelt. Gemeinsam mit dem Institut möchte das Deutsche Meeresmuseum eine breite Öffentlichkeit für die Schönheit und Gefährdung dieser Ökosysteme sensibilisieren.

Datum: 17.08.2017

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