Camping Ostsee
(Ostsee-Tourismus)
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Camping an der Ostsee – was für junge Ostsee-Urlauber vor Jahrzehnten als günstige Übernachtungsmöglichkeit entstand, ist längst für alle Altersgruppen eine Alternative zum Urlaub im Hotel oder Ferienhaus: Camping im Wohnwagen, Caravan oder Wohnmobil und Zelten direkt an der Ostsee. Camping-Liebhaber finden entlang der Ostseeküste zahlreiche Campingplätze und Caravan-Stellplätze – ob direkt in den Dünen, im Küstenwald oder im wald- und wiesenreichen Hinterland. Die Ausstattung der Campingplätze mit sanitären Einrichtungen, Einkaufs- und Freizeitmöglichkeit ist in den meisten Seebädern sehr komfortabel, Vier- und Fünf-Sterne-Plätze sind in jeder Ferienregion an der Ostsee zu finden. Unser Foto zeigt den 5-Sterne-Campingplatz "Dünencamp" im Ostseebad Karlshagen auf der Insel Usedom.
(Stuttgart) Immer mehr deutsche und ausländische Urlauber begeistern sich hierzulande für Reisen mit Caravan, Reisemobil und Zelt. Im Rahmen der heutigen Pressekonferenz des Caravaning Industrie Verbandes e.V. auf der Internationalen Ausstellung für Caravan, Motor, Touristik in Stuttgart unterstrich Dirk Dunkelberg, Stellvertretender Hauptgeschäftsführer des Deutschen Tourismusverbandes e.V. (DTV), die bemerkenswerte Stellung des Caravan- und Campingtourismus in Deutschland. Allein die Anzahl der Übernachtungen auf den Campingplätzen stieg laut Statistischem Bundesamt im Jahr 2009 gegenüber dem Vorjahr um 9 Prozent auf 25,0 Millionen. Daneben wurden unzählige Übernachtungen auf den über 2.500 deutschen Wohnmobilstellplätzen getätigt.
Mit Blick auf das aktuelle Jahr im Caraving- und Campingtourismus ist der DTV optimistisch: „Wir gehen davon aus, dass das hohe Niveau auch 2010 gehalten werden kann“, sagte Dunkelberg weiter. „Der DTV setzt hier insbesondere auf den Wohnmobiltourismus, welcher sich zu einem eigenständigen Segment in der Freizeitbranche entwickelt hat.“
Gerade das ausgewiesen gute Preis-Leistungsverhältnis, die gute Infrastruktur und hohe Servicequalität der Wohnmobilstellplätze und Campingplätze macht den Campingtourismus hierzulande zunehmend attraktiv. „Die Anbieter begreifen den Campingtouristen immer mehr als Kunden, dem man Dienstleistungen anbieten will. Der Servicegedanke rückt dabei immer stärker in den Vordergrund.“ Im Werben um den mobilen Kunden verzahnt sich die Caraving- und Campingbranche immer stärker mit den örtlichen Tourismuseinrichtungen, Gemeinden und Ausflugszielen. Eine Entwicklung, die der Deutsche Tourismusverband sehr begrüßt und unterstützt.
Text: Deutscher Tourismusverband e.V.
Foto: © nordlicht verlag
Datum: 19.01.2010
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