Weißbüscheläffchen an der Ostsee

Affenbande erkundet den Vogelpark (Foto: Vogelpark Marlow)
Affenbande erkundet den Vogelpark (Foto: Vogelpark Marlow)

Der Vogelpark Marlow hält seit einiger Zeit südamerikanische Weißbüscheläffchen und ist dadurch als Ausflugsziel für Ostsee-Urlauber noch attraktiver.

Mit dem Verlust mehrerer Inkaseeschwalben in den vergangenen Tagen kam es im Vogelpark Marlow zu Diskussionen des derzeitigen Tierbestandes. „Wir vermuten, dass der Marder in die Pinguinanlage eingebrochen ist und die Inkaseeschwalben geholt hat. Nun gehen unsere Gedanken auch beim übrigen Tierbestand in alle Richtungen“, erklärt Vogelparkleiter Matthias Haase.

„Der eine oder andere Besucher hat sicher bemerkt oder gehört, dass wir bereits den ersten Versuch gestartet haben, Affen zu halten.“ Es handelt sich bei den ersten Bewohnern dieser Art im Vogelpark Marlow um südamerikanische Weißbüscheläffchen. Bisher ist das flinke Dutzend allerdings für die Besucher nur mit Einschränkungen zu sehen. „Wir haben die Tiere aus Göttingen übernommen, wo Studenten der Universität im Zuge ihrer Verhaltensbeobachtungen für kleine aber feine Unterschiede im Fell der Tiere sorgten. Wer ganz genau hinsieht, erkennt nämlich verschiedenartig rasierte Schwänze. Das wird sich in ein paar Wochen von selbst erledigt haben“, informiert Haase. Bis zur endgültigen Eingewöhnung der Affen bleiben die Tiere nur im Innenraum bzw. im Vorgehege zu sehen. „Dies ist notwendig, da wir sicher gehen möchten, dass sich die Affen gut eingewöhnen“, erklärt er weiter.

Als neue Außenanlage wird momentan die alte Tukananlage auf kleinste Schlupflöcher untersucht und affengerecht umgestaltet. Haases Angaben zufolge werden außerdem die Anlagen kritisch auf ihren derzeitigen Besatz durchleuchtet. „Um die Kosten zu optimieren, müssen Futter-, Energie- und Personalkosten sorgsam gegen die Attraktivität abgewogen werden.“ Die vom Chef ins Leben gerufene Planungsgruppe des Vogelparks trifft sich in den nächsten Tagen und trägt ihre Ideen diesbezüglich vor. Themenschwerpunkt hierfür wird die ehemalige Ostseevogelvoliere sein. Laut Haase wird es vor allem darum gehen, dieser Voliere mit einem neuen Konzept neues Leben einzuhauchen.

Text und Foto: Vogelpark Marlow

Datum: 13.06.2007

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