Meerwasser
Meerwasser ist bekanntlich durch seinen Salzgehalt charakterisiert. Er beträgt im Weltdurchschnitt 3,5 Prozent. Die Ostsee als sogenanntes Binnenmeer hat dagegen nur einen nach Osten abnehmenden Salzgehalt zwischen 2,0 und 0,2 Prozent. Er wird durch Salzwassereinbrüche von der Nordsee her aufrechterhalten, die in mehrjährigen Abständen die Schwelle der dänischen Ostseeinseln überwinden.
Hauptbestandteile des Meerwassers sind Chloride, darunter an erster Stelle Natriumchlorid (Kochsalz). Erwähnenswert sind darüber hinaus Magnesium-, Kalzium- und Jodverbindungen. Die Salzmischung des Meerwassers ist in ihrer Zusammensetzung der des menschlichen Blutes sehr ähnlich, weshalb Meerwasser vom Körper besonders gut aufgenommen und verwertet wird.
Von Bedeutung ist auch der hohe Sauerstoffgehalt des Meerwassers, der mit 30-35 Prozent noch über dem der Luft (20%) liegt.
Mit Meerwasser werden Folgen von Überarbeitung und Stress behandelt, wie Schlaflosigkeit, Nervosität, vorzeitige Alterserscheinungen und andere. Meerwasser wirkt positiv auf Haut, Haare und Verdauung. Zugleich hat der Zustand des Schwebens im warmen Meerwasser eine ausgleichende und beruhigende Wirkung.
Die Behandlung mit Meerwasser in verschiedenen Kombinationen ist zentraler Bestandteil der sogenannten Thalassotherapie.
Foto: nordlicht verlag
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