Saltsjöbaden

Grand Hotel Saltsjöbaden in Schweden Grand Hotel in Saltsjöbaden

Mitten im Stockholmer Schärengebiet, an der Bucht Baggensfjärden, wurde zu Beginn des 20. Jahrhunderts der Ort Saltsjöbaden (Salzmeerbad) angelegt. Bauherr war die bekannteste schwedische Industriellenfamilie Wallenberg. Zeitgleich entstand eine Eisenbahnverbindung von Stockholm aus, die Saltsjöbahn (Saltsjöbanan). Saltsjöbaden war von vornherein als Badeort für die Ober- und gehobene Mittelklasse geplant und trägt diesen Charakter bis heute. Neben dem dominierenden Grandhotel entstanden zahlreiche andere Hotels und Restaurants in gehobenem Standard. Prestigeträchtige Villen kamen hinzu, als Wohnsitz der Stockholmer Oberklasse. Saltsjöbaden ist das Sinnbild für den mondänen Badeort im Umfeld von Stockholm.
Bekannt wurde Saltsjöbaden durch verschiedene Treffen und Veranstaltungen. 1938 wurde hier ein nach dem Ort benanntes beispielgebendes Abkommen zwischen den schwedischen Gewerkschaften und dem Arbeitgeberverband geschlossen, um langfristig den Arbeitsfrieden zu gewährleisten. 1948 und 1952 fanden hier hochrangige Qualifikationsturniere zur Ermittlung des Schachweltmeisters statt, schließlich war Saltsjöbaden dreimal (1962, 1973 und 1984) Ort der berüchtigten geheimen Bilderbergkonferenzen.
Saltsjöbaden ist heute ein gut erschlossenes Ausflugs- und Erholungsgebiet im Schärengebiet, mit geschichtsträchtiger Umgebung und verschiedenen Freizeitmöglichkeiten. Bekannte Bauten außer dem Grandhotel sind die Grünewaldvilla, das Ende der 1920er Jahre erbaute Observatorium, die Offenbarungskirche mit Reliefs des bekannten schwedischen Künstlers Carl Milles sowie die Villa Baggås, die heute ein buddhistisches Zentrum beherbergt. Saltsjöbaden widerspiegelt damit einen Teil der jüngsten schwedischen Geschichte.
Die Saltsjöbahn verbindet die Stockholmer Innenstadt in kurzen Abständen mit Saltsjöbaden. Sie ist mittlerweile Bestandteil des Stockholmer Lokalverkehrs und soll in den Folgejahren beträchtlich ausgebaut und modernisiert werden.

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Foto: © Marcus Bernet / Wikipedia

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