Rödbergsfort in Boden an der Ostsee in Schweden
Rödbergsfort in Boden

Boden

Die Stadt Boden in Nordschweden liegt nahe der Nordspitze des Bottnischen Meerbusens, des nördlichsten Teils der Ostsee. Boden liegt etwa 20 Kilometer von der Ostseeküste und 35 Kilometer von der Küstenstadt Luleǻ entfernt. Die Stadt Boden entstand als Bauerndorf und erhielt seine heutige Bedeutung als Verkehrsknoten für den Erzbergbau. Durch Boden verlaufen die schwedische Nord-Süd-Bahnlinie sowie die Erzbahn von Luleǻ nach Kiruna, dem schwedischen Eisenerzzentrum. Dadurch erhielt Boden eine zentrale strategische Bedeutung. Noch im Jahr 1900 wurde deshalb in Boden eine große Festungsanlage errichtet, wodurch sich der Ort zum größten Militärstandort in ganz Schweden entwickelte.

Boden versucht nun erfolgreich, nicht nur seine anziehende landschaftliche Umgebung, sondern auch seine Vergangenheit in touristische Attraktivität umzumünzen. Seit einigen Jahren forciert Boden seine Bedeutung als Urlaubsort für Familien, für Konferenzen und für Aktivurlaub in der rauen nordschwedischen Natur. Boden kann auf zahlreiche Attraktionen verweisen, die es als Urlaubsort einzigartig machen. Boden stellt über den Fluss Luleälv, der bei Luleǻ 35 Kilometer südöstlich von Boden in die Ostsee mündet, die ideale Verbindung zwischen der Ostseeküste und dem nordschwedischen Binnenland dar. Doch auch mitten in der Stadt hat Boden viel für Urlauber zu bieten. Im Freizeitgebiet Björknäs findet der Gast einen Campingplatz, Eishalle, Schwimmhalle mit beheiztem Außenbecken und verschiedene Sportanlagen, die sich im Winter in Eisbahnen, Skilanglauf- und Abfahrtslaufpisten verwandeln. Für Hartgesottene locken im Sommer verschiedene Sandstrände an den umliegenden Gewässern zur Entspannung ein. Landesweit bekannt ist das Erlebnisbad Nord Poolen.

Abenteuer-Festungsurlaub in Boden – das ist eine Möglichkeit, die aus der militärischen Vergangenheit von Boden entstanden ist. Nach Jahren strengster Geheimhaltung ist ein Teil der außerordentlich umfangreichen Befestigungsanlagen für Besucher geöffnet, darunter das Rödbergsfort als das einziges original erhaltenes von fünf Forts und das Verteidigungsmuseum. Verweise auf die Lebensverhältnisse an der nordschwedischen Ostseeküste in früheren Zeiten bietet das Lanthandelsmuseum. Hier wird der Besucher in das Warenangebot zwischen 1920 und 1970 zurückversetzt, ein interessanter Einblick in die Versorgung solch abgelegener Gebiete.

Bei den Übernachtungsmöglichkeiten für Urlauber setzt Boden auf Abwechslung und Vielfalt. Das Angebot reicht von Hotels über Ferienhäuser, zwei Campingplätze, Jugendherberge bis hin zu Wohnen in der Festung oder einer Pension im Stil der 1950er Jahre.

Freizeitangebote reichen von Wildmarkscamping, einer Western Farm, Golfclub, Norrbottens einziger Trabrennbahn bis hin zu umfangreichen Anlagen für den Wintersport.

Sie können in Boden Ferienhaus direkt buchen.
 

Foto: © wikipedia / Johan Elisson


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